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Sommerfest im Kindergarten

Heuer war es ein Märchenfest:

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Heavy lifting

Carrying both kids used to be easy. No more. 17 + 21 kg is heavy lifting.

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Link Dump

Once again, I have collected too many tabs in my browser session. This blog-post will collect them:

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Kunst hat Rechte, aber nicht immer recht

Aktuell wird mal wieder viel über das Urheberrecht und die armen Künstler gesprochen. Die Piratenpartei feiert Wahlerfolge und die Gegenseite formiert sich auch.

Ich hab in einem Online-Forum Kommentare dazu geschrieben, hier die kurze Zusammenfassung:

Die Menschen fühlen sich aktuell von der Content / IP – Industrie massiv verarscht. Der kleine Schaffende, der jetzt unter die Räder kommt, ist nicht schuld dran.

Wenn man sich ein bisschen in die Thematik eingelesen hat, und die Exzesse der IP-Industrie sieht, dann ist es mit der Sympathie für diese Leute schlicht vorbei. Beispiele:

  • Software/Business-Patente. Das ist zu einem Kartell der Erpresser verkommen.
  • Verarschung der legitimen Kunden. Ich sag nur DVD mit Region-code, non-skippable Werbung/warnungen (kommt genial auf Kinder-DVDs)
  • Die Explosion des Wissens
  • RIAA Accounting
  • Wir kennen das Lied schon.
  • “Nein, du kannst das nicht in der Form kaufen, die du haben willst.” Beispiel: aktuelle US-Serien. Das ist ein relevanter Markt, der nicht bedient wird. No na wird da filesharing gemacht.

So ganz einseitig und einfach ist aber aber auch nicht, ich empfehle den Piraten mal die Lektüre von Charlie Stross’ Common Misconceptions About Publishing.

Weiters:

Der normale Bürger da draußen, der sich sein Brot in der freien Wirtschaft verdient, fühlt sich ernsthaft verarscht, wenn er von den Künstler ein “Ich brauche die Festplattenabgabe, weil sonst kann ich nicht mehr von meiner Kunst leben!” hört.

Das “ich kann nicht davon leben, was ich gern machen / gelernt habe” ist leider eine Sache, die viele trifft. Vom Greißler über den Cafe-Besitzer bis hin zur Historikerin. Ganze Scharen von arbeitslosen Akademikern haben genau das Problem.

Ja, Diebstahl ist ein Problem. Aber ein vorbeiproduzieren an dem, was (und wie) die Leute denn kaufen würden ist es ebenfalls. Und falls die Kunst meint, es kann ihr egal sein, ob sie was macht das der Markt haben will, dann ist das Liebhaberei und ein Hobby. Aber keine Berechtigung, davon Leben können zu müssen.

Die Gesellschaft als Ganze mag entscheiden, dass man sich Kunst leisten will. Dann sind wir wieder in der Subventions/Almosen/… Schiene, die manchen Künstlern so aufstößt.

Aber:

Der Kern der Problems ist meiner Meinung nach was ziemlich Böses: Die Industrie hat sich daraus entwickelt, dass das Duplizieren von Information (inc. Musik und Filmen) ein technisch anspruchsvolles und daher teuer zu lösendes Problem war. Die Studios, Verlage, … haben eine Lösung für einen Mangel verkauft.

Das hat sich jetzt massiv verändert: Das technische Problem existiert nicht mehr. Der Mangel ist weg. Und es gibt in vielen Bereichen einen massiven Überfluss an Inhalten. Die alten Methoden können in diesem Szenario nicht mehr funktionieren. Ein Beharren darauf kann es nicht sein.

Ein “jeder kann alles und immer ohne jegliche Vergütung kopieren” wird auch kaum die Lösung sein.

Interesting Times. Ich seh keine simple Lösung für das Problem. (und ja, das ist eines)

Addendum (10.5.2012): Auch Meldungen wir diese erhöhen nicht das Verständnis der Bevölkerung für die Forderungen der Musikindustrie.

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Clemens

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The Song Remains the Same

Ein Bravo-Artikel aus 1977: “Hits zum Nulltarif“.

Under Spiegel aus dem gleichen Jahr: “Klang-Supermarkt zum Nulltarif

Hat die Musikindustrie eigentlich in den letzten 35 Jahren irgendwas dazugelernt?

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Merry Christmas 2011